Geboren bin ich in Luzern, mit fünf Jahren erhielt ich meinen ersten Klavierunterricht. Als ich dreizehn war, wurde ich in die Meisterklasse von Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich aufgenommen. Mit 14 Jahren debutierte ich als Pianistin im grossen Saal der Tonhalle Zürich, und kurz vor meinem 19. Geburtstag absolvierte ich die Konzertreifeprüfung mit Auszeichnung.

Nach Studien bei Vitalij Margulis erhielt ich weitere Ausbildung bei Bruno Canino an der Musikhochschule Bern, der mich durch seine gewissenhafte Arbeit, aber auch durch seinen weitgespannten Horizont prägte. Meisterkurse, unter anderen mit György Kurtág, András Schiff, Radu Lupu und Bernard Greenhouse, waren mir wertvolle Impulse, die bis heute wirken.

Als Vertreterin der Schweiz am Eurovisionswettbewerb für junge Musiker in Kopenhagen 1986 errang ich den 2. Preis als bis heute erfolgreichste Schweizerin in diesem Wettbewerb. Am Internationalen Wettbewerb der ARD wurde ich 1996 gemeinsam mit meinem Bruder Rafael Rosenfeld mit dem 3. Preis in der Sparte Duo Violoncello/Klavier ausgezeichnet. 1997 gewann das „Rosenfeld-Trio“ den Kammermusikwettbewerb des Migros-Genossenschafts-Bundes.

Auftritte als Solistin führten mich u.a. nach Wien, Salzburg, Lissabon, in die Queen Elizabeth Hall in London und ans Schauspielhaus Berlin. Hervorzuheben sind Engagements am Prager Frühling, am Operafestival Savonlinna oder am Lucerne Festival sowie Konzerte mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Münchner Kammerorchester, dem Radiosinfonieorchester Basel und dem Kammerorchester Zürich. Wiederholte Aufnahmen bei europäischen Fernseh-und Rundfunkanstalten ergänzen meine Konzerttätigkeit.

Heute werde ich ausserdem oft für Kammermusikprojekte mit namhaften Musikern angefragt.

Der Kontakt mit dem Publikum und das Vermitteln von Inhalten ist mir ein Anliegen. So ist es mir wichtig, Programme in einem grösseren Zusammenhang zu gestalten und deren Hintergrund im passenden Rahmen in Form einer Einführung nahezubringen.